Am letzten Wochenende hatte ich einen interessanten Termin mit Claudia Lotz, der 1. Vorsitzenden des Bundesverbandes Tierschutz e.V. (BVT) in Berlin-Wannsee.

In der Nähe des Flensburger Löwen trafen wir uns, um uns über vereinsrechtliche und tierschutzrechtliche Themen auszutauschen. Eine freundliche Touristin machte das Foto von uns beiden.
Bundesverband Tierschutz e.V. (BVT)
Der Bundesverband Tierschutz e.V. wurde 1962 gegründet und zählt mit seinen Mitgliedervereinen zu den Tierschutz-Dachorganisationen in Deutschland. Der BVT ist Mitglied im Deutschen Naturschutzring (DNR) und arbeitet darüber hinaus eng mit anderen Tierschutzorganisationen zusammen.
Der Verband ist in vielen Gremien beratend tätig: So in der Bundestierschutzkommission des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und in den Tierschutzbeiräten von Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hessen und Berlin. Außerdem arbeitet der BVT in der Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen mit.
Der BVT setzt sich u.a. für diese Ziele ein:
- Artgerechte Haltung für landwirtschaftliche Tiere
- Abschaffung der tierquälerischen Massentierhaltung und Förderung der bäuerlichen Landwirtschaft
- Verbot von Qualzuchten in der Landwirtschaft und in der Heimtierhaltung
- Reduzierung der Tiertransportzeiten auf maximal vier Stunden bzw. Transport bis zum nächst gelegenen Schlachthof
- Ersatz von Tierversuchen durch Alternativmethoden
- Einführung eines Verbandsklagerechts für anerkannte Tierschutzorganisationen
- grundsätzliches Verbot des betäubungslosen Schächtens (mit Streichung der Ausnahmegenehmigungen) und Deklaration von Fleisch aus Schlachtungen ohne Betäubung